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Success stories  

DURST

Als einer der weltweiten Leader im Bereich von fototechnischen Vergrößerungsgeräten agiert DURST fast ausschließlich auf internationalen Märkten. Das Unternehmen kommt aus einem mittleren-kleineren Unternehmensstand. Als High-Tech-Unternehmen investiert es einen beträchtlichen Teil seiner Unternehmensressourcen in Forschung und Entwicklung. Mit dieser Unternehmenspolitik hat sich Durst ein erstklassiges, technisches Know-How angeeignet. Um sein Leadership noch weiter auszubauen und zu festigen, hat das Unternehmen beschlossen, die Organisation seiner betrieblichen Abläufe und Prozesse mit SAP R/3 zu optimieren

Wenn die Globalisierung zur Realität wird
In einer Zeit, in der Phänomene wie die Globalisierung und die zunehmende Internationalisierung der Wirtschaft an Aktualität kaum zu überbieten sind, gibt es in Italien Unternehmen, welche bereits in dieser Richtung tätig sind. Dies trifft auch auf Durst zu. Gegründet im Jahre 1936, ist das Unternehmen mit Sitz in Brixen (BZ) seit Jahren weltweit Marktführer in den Bereichen der Produktion von fototechnischen Vergrößerungsgeräten. Zur Zeit setzt sich der Umsatz zu 90 % aus Exporten zusammen, 1997 waren dies 51 Mrd. Lire. Japan, USA, Deutschland und Großbritannien sind die derzeit größten Abnehmer der fototechnischen Geräte. Das Unternehmen hat Vertriebsniederlassungen in den USA und in England. Die Geräte werden für den Amateurbereich und für eine professionelle Anwendung hergestellt.

Die führende Position im Nischenbereich der fototechnischen Vergrößerungsgeräte wird unter anderem durch beträchtliche Investitionen, die ca. 10 % des Gesamtumsatzes ausmachen, in Forschung und Entwicklung gehalten.

Die Bedeutung des Informations- und Prozessmanagements
"Bei uns wurde der EDV immer schon ein besonderer Stellenwert zugeschrieben", erklärt Mair zu Niederwegs, der Verantwortliche für das Informationssystem des Unternehmens. "In der Vergangenheit basierte unser Informationssystem auf Mainframe. Aufgrund der rasanten Entwicklung bei den Personal Computer haben wir begonnen, dezentrale Lösungen in den Bereichen mit speziellen Anforderungen zu implementieren, wie zum Beispiel im grafischen Bereich" erläutert Mair zu Niederwegs.

Die Entwicklung des Unternehmens hat zu einer Neuorientierung in der Organisation des implementierten Informationssystems geführt. Die Entscheidung fiel zugunsten des Einsatzes eines offenen Client/Server-Informationssystems mit der Implementierung von SAP R/3 aus. Eine der grundlegenden Überlegungen zum Einsatz von SAP R/3 war die Fähigkeit des Systems, Informationen und Prozesse mit dezentralen Verknüpfungen zu integrieren.
Das Hauptaugenmerk legte Durst auf die Strukturierung und Integration von Prozessen des Informationsmanagements auf der gesamten Betriebsbereichsebene.

SAP R/3: eine zukunftsorientierte Entscheidung
"Unsere Überlegung zur Implementierung eines Standardsystems wie SAP R/3 war die Möglichkeit einer unternehmensspezifischen Ausnutzung der von SAP bereitgestellten Funktionen. Wir wollten eine anpassungsfähige Lösung, die auch zukünftige Entwicklungen der betrieblichen Unternehmensstruktur zulässt", erklärt Mair zu Niederwegs. "Der schnelle Wandel des Marktes stellt eine ständige Herausforderung an die Flexibilität eines Unternehmens dar. Aus diesem Grund muss auch die Unternehmenssoftware erweiterbare Lösungen bereitstellen können."

Die Neustrukturierung des gesamten Systems stellt eine Herausforderung für jedes Unternehmen dar. Durst hat beschlossen, schrittweise vorzugehen. "Wir sind im Jänner 1998 mit dem Buchhaltungsmodul (FI) und dem Controllingmodul (CO) gestartet" erläutert Mair zu Niederwegs. "Das Projekt soll in drei Jahren abgeschlossen sein: die Software wird noch in den Bereichen Verkauf (SD), Lager (MM) und Produktion (PP implementiert."

Der qualifizierte Partner des Projektes ist SAP Italia Consulting, die SAP R/3 integriert hat, das Projekt professionell begleitet und termingerecht umsetzt. Meilensteintermine werden laufend definiert und kontrolliert, um den Zeitplan einzuhalten.

Die Ergebnisse
Bereits Anfang 2000 war das Informationssystem SAP R/3 implementiert. "Das Projekt erfordert eine große Einsatzbereitschaft von sämtlichen Mitarbeitern. Wir haben die Gewissheit, dass SAP R/3 eine Lösung auch für unsere unternehmensspezifischen Bedürfnisse darstellt", erklärt Mair zu Niederwegs. "Die Funktionen, die SAP R/3 zur Verfügung stellt, hat unsere Mitarbeiter innerhalb kurzer Zeit positiv überrascht und überzeugt." Die Benutzerfreundlichkeit des Systems SAP R/3 wird unter anderem durch ergonomisch einheitliche Benutzeroberflächen gewährleistet.
"Der Einsatz von SAP R/3 soll eine Anpassung der betrieblichen Organisation an die dynamischen Entwicklungen des Marktes ermöglichen", erklärt Mair zu Niederwegs. Die Wahl ist auf SAP R/3 gefallen, da Durst auch in Zukunft zu den Hauptakteuren auf dem internationalen Markt gehören will. Investitionen in der Forschung und Entwicklung sowie die Implementierung einer Softwarelösung SAP R/3 sollen den Erfolg von Durst auch in Zukunft gewährleisten.

Anwendung des Systems R/3 bei Durst:

  • Module R/3: FI, CO
  • Geplante Module: SD, MM, PP
  • Plattform: IBM AS/400
  • Netzwerk: Microsoft Windows NT

1998


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