Achtzehn kontrollierte Unternehmen, sechshundert Angestellte, ein äußerst schneller Lagerbestandwechsel und das Bedürfnis, den gesamten Produktionsapparat direkt zu verwalten: Garbini, das auf die Herstellung von Qualitätsprodukten aus Geflügelfleisch spezialisierte Unternehmen aus Castelpiano (AN) hat beschlossen, diese übermäßige Komplexität durch die Implementierung der Plattform SAP zu verringern; SAP erweist sich als ideal für die Schaffung eines einheitlichen Informationsbestandes, auf dessen Grundlage das Unternehmen die eigenen strategischen Entscheidungen treffen wird.
SAP Customer Success Story
SCHMIEDE DER EIGENEN ZUKUNFT
GARBINI: WENIGER KOMPLEXITÄT DANK SAP
Die Komplexität beherrschen. Dies scheint das Motto von Garbini zu sein, ein in Italien auf dem Sektor der Herstellung von Qualitätsprodukten aus Geflügelfleisch tätiger Konzern. Die Gesellschaft kontrolliert mit ihren achtzehn Unternehmen den gesamten Produktionsapparat: von der Produktion des Tierfutters zur Geflügelaufzucht, von der Schlachtung zum Fertigprodukt bis hin zur Vermarktung der Produkte an den Verkaufsstellen.
Aber nicht nur: Garbini bietet Produkte an, die zur Kategorie der "Frischprodukte" gehören und somit in kürzester Zeit hergestellt und auf den Markt gebracht werden müssen. "Unser Sektor kennzeichnet sich durch eine äußerst hohe Dynamik", erklärt Paolo Garbini, Generaldirektor des Konzerns, "Man denke nur daran, dass unserer Unternehmen 3.500 Kunden drei Mal pro Woche mit fast 300 Produkten beliefert. Dies bringt natürlich einen äußert schnellen Lagerbestandwechsel mit sich: ungefähr alle 1 1/2 Tage.
EINHEITLICHKEIT UND KONTROLLE
Die Komplexität führte dazu, dass Garbini den Produktionsapparat mittels einer uneinheitlichen technologischen Infrastruktur verwaltete. Die unterschiedlichen Unternehmenssysteme dialogierten nicht miteinander, was zu einer Nicht-Kommunikationsfähigkeit zwischen den einzelnen Unternehmensrealitäten führte.
Aus diesem Grund beschloss das Unternehmen aus den Marken, eine integrierte Verwaltungsplattform zur Schaffung eines gemeinsamen Informationsbestandes zu entwickeln.
"Unser Ziel", so der Generaldirektor, "war die Schaffung einer bedeutenden Datenbank, die fähig ist, eine solide Grundlage darzustellen, um strategische Entscheidungen für unser Business treffen zu können".
Zusätzlich beabsichtigte die Gruppe aus den Marken aufgrund der hohen Anzahl der kontrollierten Gesellschaften und der Größe und Komplexität des Produktionsapparates, eine Lösung zu ergreifen, welche eine rechtzeitige und pünktliche Kontrolle aller entwickelten Tätigkeiten ermöglichte. Die Plattform SAP wurde zur Bezugstechnologie, um all diese Bedürfnisse berücksichtigen zu können.
"Die kulturelle Ausbildung unseres Personals bei der Anwendung der SAP-Lösungen lässt uns über immer präzisere Daten verfügen: eine unabdingbare Informationsbasis, um strategische Entscheidungen im Gleichschritt mit den Marktentwicklungen treffen zu können."
Paolo Garbini. Generaldirektor von Garbini.
ZIEL: KOHÄSION
Das Projekt SAP wurde in zwei Schritten realisiert: "Wir nahmen das Projekt zuerst in den traditionellen Verwaltungsbereichen wie Management und Unternehmenskasse in Angriff; dann konzentrierten wir uns auf die Logistik, die Produktion und den Verkauf. Auf diesen Gebieten haben wir mit der Umgestaltung einiger Unternehmensverfahren und deren Angleichung an das System überprüft, dass sich die SAP-Lösungen perfekt an unsere Flexibilitätsanforderungen anpassten", unterstreicht Garbini. "Derzeit arbeiten 90 Benutzer am System, darunter Abteilungsleiter und Produktionspersonal ", fügt Riccardo Ricci hinzu, der Verantwortliche für die unternehmenseigenen Informationssysteme. "Diese Berufsprofile erhalten ein vertieftes Ausbildungstraining, um die Potenziale des SAP-Systems auch maximal ausschöpfen zu können." Garbini fügt hinzu: "Zur Entscheidung trug auch stark die langjährige Erfahrung des Unternehmens SAP Italia Consulting bei, das die Lösung gemeinsam mit seinem Partner Derga Consulting implementiert hat. Die Fähigkeiten und die spezifischen Erfahrungen auf diesem Sektor, die es mit seinem Business Unit Consumer Produkts/Food & Beverage gesammelt hat, ermöglichten es, die anfänglichen Bedürfnisse von Garbini bei der Implementierung der Lösung zu berücksichtigen und gleichzeitig die mit dem Projekt verbundenen Erwartungen vollkommen zu erfüllen."
Die von Garbini realisierte Lösung ist zweifellos bemerkenswert; das Unternehmen, das mit einem bunten Informationsumfeld startete, war imstande, eine technologische Plattform zu erstellen, die heute als Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Gesellschaften des Konzerns wirkt.
"Dank der Einführung der SAP", so der Generaldirektor, "wird Garbini zu einem völlig integrierten Unternehmen und ist nicht mehr bloß die einfache Summe der Realitäten, aus denen es sich zusammensetzt."
DIE ZUKUNFT BESTIMMEN
Dank der Einführung der SAP-Lösungen konnte Garbini eine einnamige, unternehmenseigene Datenbank schaffen, die eine solide Grundlage für die Businessentscheidungen darstellt. "Wir wissen detailliert über Gewinnspannen und Produktionskosten jedes einzelnen Produktes sowie jedes einzelnen Kunden Bescheid. Somit können wir die weniger einträglichen Gebiete identifizieren und dort Ad Hoc-Handelspolitiken einsetzen, die unser Angebot für jene Kunden verbessern, die zur Zeit weniger gewinnbringend sind" unterstreicht Paolo Garbini. Die Genauigkeit der Daten und der einfache Zugriff darauf ermöglicht es dem Unternehmen also, Handelspolitiken zu führen, welche die Wettbewerbsfähigkeit direkt beeinflussen. Aber nicht nur: Dank der Rechzeitigkeit und Genauigkeit der von der Plattform erzeugen Informationen kann der Konzern heute leicht den gesamten Produktionsapparat kontrollieren. "Einer der bedeutendesten Vorteile liegt in der Auffindbarkeit des Produktes. Dadurch, dass wir kontinuierlich auf Daten zugreifen können, wissen wir jederzeit, wo sich das betreffende Los in der Produktionskette befindet. Auch bei Problemfällen sind wir also in der Lage, festzustellen, an welchem Punkt der Kette das Produkt nicht korrekt verwaltet wurde", erklärt Garbini und meint abschließend: "Die kulturelle Ausbildung unseres Personals bei der Anwendung der SAP-Lösungen lässt uns über immer präzisere Daten verfügen: eine unabdingbare Informationsbasis, um strategische Entscheidungen im Gleichschritt mit den Marktentwicklungen treffen zu können."
Und für die Zukunft? Trotz der bedeutenden, bis jetzt geleisteten Arbeit beabsichtigt das Unternehmen aus den Marken, seinen Weg zusammen mit SAP fortzusetzen. Dies geht klar aus den Worten Riccardo Ricci´s hervor: "Zu den nächsten Entwicklungen gehört die Implementierung der Komponente SAP Business Information Warehouse, die wir derzeit konkret bewerten. Dieses Instrument kann uns durch die Erfassung von stark detaillierten Daten den Wettbewerbsvorteil garantieren, der nötig ist, um mit großer Präzision das Profil unserer Kunden zu bestimmen und immer zielgerichtetere Handelspolitiken einzuführen."